Rezension zu "Hard Land" von Benedict Wells
Hard Land - Benedict Wells Kaum ein Buch hat es je geschafft, mich so sehr abzuholen und zu berühren wie Benedict Wells' "Hard Land". Die Geschichte rund um den Teenager Sam, der außer den ganz normalen Problemen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt, noch mit viel schlimmeren familiären Belastungen zu kämpfen hat holt den Leser*in von der ersten Seite an ab und fesselt von Anfang bis Ende. Trotz des schweren Themas und der damit folgenden belastenden und melancholischen Stimmung, die in Sams Welt vorherrscht, schafft Wells es trotzdem, ein Gefühl von Leichtigkeit und den ersten aufregenden Erfahrungen des Verliebtseins zu vermitteln, sodass sich das Gefühl beim Lesen eigentlich nur durch einen von Wells im Buch eingeführten Neologismus beschreiben lässt. Euphancholie. " Einerseits zerreißt's dich vor Glück, gleichzeitig bist du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst oder dieser Augenblick mal vorbei sein wird. Dass alles bald vorbei sein wird....