Diese Zeit zwischen Schule und Leben

Hallo Ihr Lieben,
nach meiner mehr oder weniger anstrengenden Abizeit melde ich mich jetzt endlich auch mal wieder hier auf meinem Blog.
Das Thema, das ich ansprechen möchte ist allgemein bekannt und vermutlich für viele nichts Neues, trotzdem würde ich gerne hier darüber "sprechen".
Nachdem ich alle meine Prüfungen hinter mich gebracht habe, erlebe ich nun endlich die lang ersehnte Phase der "Entspannung".
An jedem noch so langen Lerntag habe Ich mich hauptsächlich durch diese Vorstellung motiviert: Nichts tun zu müssen, einfach nur das Leben zu genießen.
Und jetzt ist diese Zeit da. Und ich habe das Gefühl, etwas tun zu müssen, meinem Leben wieder einen richtigen Sinn zu geben.
Bisher war dieser Sinn, denn bestmöglichsten Schulabschluss zu erreichen. Das war mein Ziel und das meiner vielen Mitschüler. Bisher verliefen unsere Lebenswege alle relativ ähnlich.
Und jetzt sind wir hier. Es herrscht allgemeine Aufbruchsstimmung. Und jedem einzelnen von uns stehen so unglaublich viele Möglichkeiten offen. Viele von uns sind so privilegiert, dass sie mehr oder weniger aussuchen können, wo sie hingehen wollen und was sie tun wollen. Viele haben schon einen konkreten Plan. Noch mehr, so wie auch ich, wissen noch nicht genau, wo sie im Leben einmal hinwollen und was sie mit dem Rest ihres Lebens anfangen wollen. Der Rest des Lebens ist eine lange Zeit und wir müssen uns innerhalb kurzer Zeit entscheiden, womit wir einen Großteil unseres Lebens verbringen wollen ohne jemals alle Möglichkeiten zu kennen. Natürlich schaue ich erwartungsvoll, fröhlich und dankbar in die Zukunft, doch etwas Angst, sich das Falsche auszusuchen oder gar keinen Erfolg zu haben, habe ich auch.
Dazu kommt noch die Nostalgie, die ich und viele meiner Mitschüler verspüren, wenn wir auf die von vielen verhasste Schulzeit zurückblicken. Im Nachhinein stellen viele dann doch fest, das diese Zeit eigentlich unglaublich schön war und die meisten von uns nie schwerwiegende Probleme hatten, zumindest nie welche, die mit der Schule zu tun hatten. Außerdem haben die meisten von uns sich trotz kleinerer Streits während der Schulzeit ziemlich liebgewonnen.
Veränderung steht uns bevor. Veränderung, auf die wir uns freuen, aber die auch gleichzeitig bedeutet, das eine wunderschöne und behütete Phase unseres Lebens zu Ende geht. Irgendwie kann man den Schulabschluss auch mit dem endgültigen Ende der Kindheit gleichsetzen.
Bevor wir in die Schule kamen, wurde uns immer gesagt, dass jetzt der "Ernst des Lebens" beginnt. Und im Nachhinein war es doch gar nicht so schlimm. Und deshalb kann doch auch die "Erwachsenenwelt" gar nicht so furchtbar sein. Mit der richtigen positiven Einstellung und einem gesunden realistischen Optimismus glaube ich stark daran, dass wir alles schaffen können, was wir uns wünschen. Um das Ziel zu erreichen, das wir eigentlich täglich erreichen und oft leider gar nicht so richtig wahrnehmen, da die meisten den Moment immer erst danach zu schätzen wissen. Glücklich zu sein.

We're all in this together.

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