Rezension: The Tenant - Freida McFadden

 Book summary: 

Blake Porter is riding high, until he's not. Fired abruptly from his job as a VP of marketing and unable to make his mortgage payments on his new brownstone, he's desperate to make ends meet for his fiancee, Krista. Enter: Whitney. Beautiful, charming, down-to-earth, and looking for a room to rent, she's exactly what Blake's looking for. Or is she? Because something isn't quite right. The neighbors start treating Blake differently. The smell of decay permeates the kitchen, no matter how hard he scrubs. And Whitney claims she knows what he's done. Soon it's obvious that danger lives right at home. And by the time Blake realizes it, it'll be far too late. He'll be dead before he realizes the trap is set...

Verlag (englische Ausgabe):

Sourcebooks Inc.

Seitenanzahl:

368

Meine Bewertung: 

1/5 

Rezension: 

Um es in den Worten von Sabrina Carpenter zu sagen: "Oh boy...". Dieses Buch war leider gar nichts für mich. Auch wenn man von Thrillern keine großartige Literatur, sondern schnelle und spannende Unterhaltung erwartet, hat dieses Buch leider nicht einmal das geliefert. McFadden's Schreibstil lässt sich sehr gut und schnell lesen, doch am Inhalt hat es meiner Meinung nach leider sehr gehapert.. Es scheint mir fast so, als würden ihre Bücher zur Zeit wie Fast Fashion produziert werden, und leider spiegelt sich das in der Qualität wider. Ich habe bereits viele Bücher der Autorin gelesen, und wurde leider, je mehr ich laß, immer weiter enttäuscht. The Tenant handelt von Blake, einem meiner Meinung nach langweiligen, unsympathischen und austauschbarem Charakter, der, da fängt es schon an, einfach so hinnimmt, dass er von einem Tag auf den anderen aus seiner VP Position seiner Firma gefeuert wurde - obwohl er die Tat, die ihm vorgeworfen wird, gar nicht begangen hat. Anstatt der Sache weiter auf den Grund zu gehen und seine Unschuld zu beweisen, stürzt er sich obsessiv in Sport und ist viel zu Hause, was seiner Verlobten, der perfekten und ebenfalls charakterlosen Krista, eher missfällt. Aufgrund von finanziellen Sorgen entscheiden die beiden sich dann, eine Untermieterin aufzunehmen; Whitney, die perfekt und unscheinbar zu sein scheint.  Doch dann beginnen sich die Probleme für Blake zu häufen: verrottetes Essen findet sich in seiner Küche, seine Mülltonnen scheinen immer wieder von allein vorn auf der Straße zu landen, was ihm Stress mit den Nachbarn beschert, und er bekommt Ausschlag am ganzen Körper. Diese Vorkommnisse, ohne zu spoilern, machen auch schon die ersten 60 Prozent des Buches aus. Spannung? = 0. Blake geht es immer miserabler, Whitney scheint dafür verantwortlich zu sein, und der Leser fragt sich nur noch: und jetzt? Keine spannende Situation, die aufgeklärt werden muss, einfach nur Blake's Misere. Die Gründe für diese haben mich ehrlich gesagt auch nur mäßig interessiert, da Blake als Figur einfach langweilig und unsympathisch war. Und er trifft so schrecklich dumme Entscheidungen. Dann folgte der Plottwist - ein kurzer Schocker, das war der einzige Teil des Buches, der meiner Meinung nach gut war - und nun folgt die ganze langweilige Geschichte noch einmal, aus der Perspektive des Täters. Langweilig. Unrealistisch. 

(SPOILER START) Und: Ich bin es leid, dass die Erklärung bzw. das Motiv des Täters einfach nur Psychopathie ist. Ich will einen guten Grund hören, eine twisty Vergangenheit oder persönliche Beziehung statt einfach nur: Na ja, sie war halt eine Psychopathin, die es liebt, Menschen zu quälen. Und der letzte Plot Twist am Ende? Viel zu weit hergeholt. (SPOILER ENDE).

Insgesamt leider ein sehr schlechtes Leseerlebnis für mich. Ich fürchte, ich muss anfangen, neue Thriller Autor:innen zu lesen. Schreibt mir gern eure Empfehlungen <3

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